Tüffelöl Arten und Hetstellung

Arten von Trüffelöl

Trüffel gelten weltweit als wertvollste Speisepilze. Eine Zucht des edlen Pilzes ist bislang noch nicht gelungen. Vereinzelt wird versucht, Trüffel durch Impfung unter speziellen Baumgruppen anzusiedeln. Dabei werden sehr feine Sporengeflechte des Pilzes auf den Wurzeln der Bäume ausgebracht. Es dauert allerdings etwa fünf bis zehn Jahre, bis festgestellt werden kann, ob auch tatsächlich Trüffel unter der Erde wachsen. Der Zuchtaufwand ist daher sehr groß und der Ausgang völlig ungewiss. Nach einer alten Überlieferung lassen sich Trüffel an den Stellen finden, an denen bei Gewittern der Blitz eingeschlagen hat. Die nette Anekdote hat einen wahren Kern, da starke Regenfälle während eines Gewitters oft die Erde wegspülen und die Trüffel danach freiliegt.

Der unterirdische Fruchtkörper von Trüffeln ist je nach Sorte kreidig-gelb, braun oder schwarz. Die größten Trüffelvorkommen finden sich im Mittelmeerraum, vor allem in Frankreich und in Italien, aber auch in Kroatien. Bei den teureren Trüffelsorten handelt es sich in der Regel um Wintertrüffel. Diese werden zwischen Dezember und März gesammelt. Bei den in der Küche gebräuchlichen Sorten unterscheidet man schwarze und weiße Trüffel. Weiße Trüffel können außen durchaus dunkler sein, müssen allerdings im Inneren eine helle Farbe aufweisen.

Weiße Trüffel wie der begehrte Trüffel aus Alba in Italien sind sehr markant im Aroma, der andere Aromen verdrängende Geschmack erinnert an Knoblauch oder Käse und lässt sich ausgezeichnet mit neutralen Zutaten wie Pasta oder Kartoffeln kombinieren. Der schwarze Trüffel wie der kostbare Trüffel aus dem Périgord in Südfrankreich ist sensibler und passt zu vielen Zutaten. Neben den genannten edlen Wintertrüffeln gibt es Sommertrüffel, die im Geschmack nicht sehr intensiv sind und Trüffel aus anderen Gebieten wie China oder Afrika, die an die Qualität der europäischen Sorten nicht heranreichen.